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Laut einer Studie der Donau-Universität Krems und der Medizinischen Universität Wien kämpft mehr als die Hälfte aller SchülerInnen mit Depressionen. Die Hälfte zeigt Angstsymptome, ein Viertel hat Schlafprobleme und 16 Prozent haben suizidale Gedanken.

Laut ExpertInnen soll daher der Fokus auf körperliche Betätigung und die Wiederaufnahme sozialer Kontakte gelegt werden. Betont wird auch die Wichtigkeit von Schulöffnungen. In Ermangelung sozialer Kontakte kommt es bei vielen SchülerInnen zu einer Verschlechterung psychischer und physischer Gesundheit.


Im Zuge der Studie wurden circa 3000 SchülerInnen (ab 14 Jahre) zu ihrer psychischen Gesundheit befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich im Vergleich zum Zeitraum vor der Pandemie die alarmierenden psychischen Symptome verdoppelt haben.


Alarmierend sei auch, dass rund die Hälfte aller SchülerInnen täglich fünf Stunden das Smartphone nutzt. Dieser Wert hat sich im Vergleich zu 2018 verdoppelt.

Falls Ihr Kind oder Sie psychologische Unterstützung benötigen, können Sie ExpertInnen unter folgenden Telefonnummern erreichen:

    • Rat auf Draht: 147 (für Kinder und Jugendliche, 0-24h)
    • Telefonseelsorge: 142 (0-24h)
    • Sorgentelefon für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: 0800/20 14 40 (Montag bis Samstag, 14h-18h)
    • Kriseninterventionszentrum: 01/406 95 95 (Montag bis Freitag 10h-17h)
    • Psychiatrische Soforthilfe: 01/313 30 (0-24h)
    • Rat und Hilfe bei Suizidgefahr: 0810/97 71 55
    • Sozialpsychiatrischer Notdienst: 01/310 87 79
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