FOTO: BKA/Dragan Tatic

Am Freitagabend um 18.00 Uhr trafen sich Vertreter der Bundesregierung und die Landeshauptleute, um über die Verschärfung der Coronamaßnahmen zu beraten. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein Vorziehen der Stufe 4 des Corona-Stufenplanes ab.

Bei einer eigenen Pressekonferenz preschte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) einmal mehr vor und verkündete einen strengeren Weg für die Bundeshauptstadt. Konkret soll ab nächster Woche die 2G-Regel in der Gastro, bei körpernahen Dienstleistungen und bei Events ab 25 Personen kommen (KOSMO berichtete).

Noch vor Beginn der Pressekonferenz wurden erste Details von den Verhandlungen bekannt. So gut wie sicher scheint die Tatsache, dass man die Stufe 3 überspringt und sofort auf Stufe 4 des Plans schaltet. Dies würde bedeuten, dass die obengenannten Regeln aus Wien dann auch im Rest Österreich gelten werden.

Fix: Stufen werden vorgezogen

Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) erklärte, dass ab Montag in Österreich überall 2G gelten wird, wo bis dato 3G galt. Allerdings gibt es auch eine Einschleifregelung: für vier Wochen gilt auch eine Einfach-Impfung in Kombination mit einem negativen PCR-Test als 2G-Nachweis. “Dies soll als Anreiz gelten”, betont der Kanzler.



Eine weitere Maßnahme präsentierte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Die FFP2-Maskenpflicht kommt im gesamten Handel zurück. Außerdem gilt die Impfung in Zukunft nur noch 9 anstatt zwölf Monate – danach benötigt man eine dritte Impfung für die Verlängerung des Grünen Passes.