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Seit Jänner 2021 wird in Österreich geimpft. Nun gibt er erste Zahlen darüber, wie viele Personen trotz Schutzimpfung an oder mit dem Coronavirus verstarben.

Die neuen Statistiken beweisen, dass vor allem ältere Menschen zu den Hochrisikogruppen zählen. Von den insgesamt 88 Toten trotz Impfung sind nämlich 87 älter als 60 Jahre. Der überwiegende Teil (84 Personen) wurde mit Biontech/Pfizer geimpft und vier mit der Vakzine von Moderna.

Bis dato gibt es keinen Todesfall unter jenen Personen, die mit AstraZeneca und Johnson&Johnson immunisiert wurde. Der Grund dafür liegt womöglich daran, dass die letzten beiden Impfstoffe hauptsächlich jüngeren Menschen verabreicht wurden.



Experten: 91-prozentiger Schutz

Die Experten des Gesundheitsministeriums sind weiterhin vom Schutz durch die Impfung. Berechnungen zeigten, dass die Impfungen von Februar bis Juli 2021 österreichweit 5.790 Krankenhausaufenthalte, 2.278 Aufenthalte in Intensivstationen und 2.177 Todesfälle vermieden haben.

Und wenn man die symptomatischen Infektionen bei Vollimmunisierten und Ungeimpften vergleicht, so sieht man, dass die Impfung zu 91 Prozent vor einem schweren Verlauf schützt.