FOTO: iStockphoto

Um gewährleisten zu können, dass die SchülerInnen ungestört am Unterricht teilnehmen können, soll an Volksschulen zwei Mal wöchentlich, Montags und Mittwochs, getestet werden.  Auch an weiterführenden Einrichtungen mit „Schichtbetrieb“ soll an zwei Tagen die Woche getestet werden.

Die Durchführung von Tests ist Voraussetzung dafür, dass ein Kind den Schulunterricht besuchen darf. Jenen Kindern, die sich nicht testen lassen, ist die Teilnahme am Präsenzunterricht nicht gestattet.

Mit neuen Antigen-Selbsttests soll die Ausbreitung des Coronavirus an Schulen verhindert werden. Die SchülerInnen sollen in den schuleigenen Räumlichkeiten getestet werden, in durchlüfteten Räumlichkeiten unter Einhaltung eines Zwei-Meter-Mindestabstandes. Bei Schönwetter können die Tests auch im Freien durchgeführt werden.

Im Zuge der Tests ist die FFP2-Maskenpflicht zu beachten. Die SchülerInnen führen die Tests unter Anleitung von Lehrpersonen selbst durch. Jüngere Kinder benötigen dabei oft mehr Unterstützung und werden von den LehrerInnen unterstützt. An Volks- und Sonderschulen können bei Bedarf Eltern oder Erziehungsberechtigte ihre Kinder unterstützen.

Die Tests werden durchgeführt, indem der Tupfer zwei Zentimeter tief in jedes Nasenloch eingeführt wird. Aus diesem Grunde können die Kinder die Tests eigenständig durchführen. Nach 15 Minuten sind die Resultate fertig.


Die Teststationen müssen so ausgerüstet sein, dass Eltern oder Erziehungsberechtigte die Kinder im Bedarfsfall im Zuge der Testungen unterstützen können. Dies gilt insbesondere für Kinder a Volks- oder Sonderschulen. Im Bedarfsfall kann ebenso ein Schularzt/Schulärztin sowie sonstiges medizinisches Fachpersonal unterstützend herangezogen werden. Detaillierte Infos zu den Testungen sind unter diesem Link einsehbar.


Antigen-Schnelltests verringern die Ansteckungsgefahr an Schulen.

Für die Durchführung von Selbsttests ist in der Regel kein Schutzmaterial vorgesehen. Im Bedarfsfall können für das Lehr- und Verwaltungspersonal, das bei der Testdurchführung mitwirkt, Handschuhe bereitgestellt werden.

Was tun, wenn das Testergebnis positiv ist?

Wird ein Kind im positiv getestet, ist das Ergebnis augenblicklich der Gesundheitsbehörde zu melden. Die Schulleitung ist verpflichtet, Eltern oder Erziehungsberechtigte zu kontaktieren und im Bedarfsfall den schulpsychologischen Dienst hinzuzuziehen. Die endgültige Beurteilung darüber, ob es zu einer Ansteckung mit dem Coronavirus gekommen ist und welche Maßnahmen getroffen werden (Wiederholung des Antigen-Schnelltests, Durchführung eines PCR-Tests, Absonderung, Contact Tracing) obliegt den zuständigen Gesundheitsbehörden.

Vorheriger ArtikelMaßnahmen für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen
Nächster ArtikelCoronavirus und Bill Gates