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Die Auffrischung des Corona-Impfschutzes ist derzeit in aller Munde. Das österreichische Impfgremium sorgte jedoch mit einer neuen Empfehlung für Verwunderung.

Laut dem Gremium kann man nämlich den sogenannten dritten Stich in Ausnahmefällen bereits nach vier Monaten verabreichen. Dies berichtete die APA am Freitag und bezieht sich auf eine Empfehlung des Nationalen Impfgremiums. Allen anderen wird eine Auffrischung der Corona-Impfung ab sechs Monaten nach der zweiten Dosis empfohlen.

Was sind Ausnahmefälle?

  • Wer zwei Mal mit AstraZeneca geimpft wurde
  • eine längere Reise plant oder einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt ist,
  • soll sich laut dem Gremium bereits nach vier Monaten die dritte Dosis verabreichen lassen.

„Eine Unterschreitung des empfohlenen Impfintervalls von sechs Monaten ist in begründeten Ausnahmefällen sinnvoll und kann nach entsprechender Aufklärung und Dokumentation erfolgen (off-label)“, zitiert die APA.