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Ist die saisonale Grippe verschwunden und worin unterscheidet sie sich vom Coronavirus? Diese Frage stellen sich gehäuft Personengruppen, die an der Existenz des Coronavirus zweifeln und behaupten, dass die Pandemie durch eine gewöhnliche Grippe ausgelöst wurde.

Da Erkältung, Grippe und das Coronavirus ähnliche Symptome aufweisen, behaupten gewisse SkeptikerInnen, es handle sich um ein- und dieselbe Krankheit, deren Folgen durch gewisse Interessensgruppierungen aufgebauscht wurden um die Bevölkerung in Angst zu versetzen.

Obwohl die Symptome in der Tat ähnlich sind, ist diese Theorie definitiv als falsch zu erachten, da der Coronavirus bis zu 25 Mal tödlicher ist als eine einfache Grippe. Zudem hatten sich Millionen von Personen damit angesteckt und eine Vielzahl ist daran verstorben.

Allein die Tatsache, dass das Coronavirus für hunderte Todesfälle täglich verantwortlich ist, ist laut vielen ExpertInnen ein Indikator dafür, dass die Krankheit gefährlicher als eine einfache Grippe ist.


Die Theorie, dass das Coronavirus ungefährlicher als eine normale Erkältung sei findet bei vielen Menschen Anklang, 27% der Menschen sind davon fest überzeugt.


Der Hauptunterschied zwischen Grippe und Coronavirus ist, dass die Grippe plötzlich auftritt. Zudem weisen die an Grippe erkrankten folgende Symptome auf: Husten, Niesen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Kopfweh, Müdigkeit, verstopfte Nase.

Die Behauptung, dass saisonale Grippe und Erkältung mit dem Auftreten des Coronavirus verschwunden seien, ist falsch. Sie sind lediglich pandemiebedingt nicht mehr so medial präsent wie vor dem Auftreten des Coronavirus.