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In Unternehmen durchgeführte PCR-Tests sind förderungswürdig.

Bei den betrieblichen Testungen sind Proben am Standort des Unternehmens (Sitz / Betriebsstätte) zu entnehmen, während die Begutachtung in einem humanmedizinischen Labor oder in einer Einrichtung nach § 28c EpiG erfolgt.

Unabhängig davon, ob es 50 oder mehr Mitarbeiter beschäftigt, muss das Unternehmen ein Standardformular ausfüllen, um Förderung zu erhalten, d.h. Entgelt für PCR-Tests. Dieses Formular ist zu Kontrollzwecken zusammen mit den Testkit-Rechnungen, dem Nachweis über Nebenkosten und dem jeweiligen Produktblatt aufzubewahren.

Bei Einrichtungen, die PCR-Tests durchführen, muss die Anzahl der durchgeführten Tests vom abstrichnehmenden Personal sowie wöchentlich von der medizinischen Aufsicht (Arzt/Ärztin, Zahnarzt/Zahnärztin, Apotheker/in oder Rettungsorganisation). bestätigt werden.

Sonderregelungen für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter

Bei kleinen Einrichtungen mit bis zu 50 Beschäftigten wird im Interesse der Verwaltungsvereinfachung die Anbindung an die Testplattform des Bundes ausgeschlossen. Die Anzahl der von diesen Unternehmen geforderten Tests wird vom abstrichnehmenden Personal bestätigt. Diese Bestätigungen müssen vom Unternehmen zu Kontrollzwecken aufbewahrt werden. Rechnungen für die Beschaffung der Testkits, Nachweise über Nebenkosten im Zusammenhang mit der Durchführung der Testung (Beschäftigung des abstrichnehmenden Personals, Betrieb von Teststraßen) und das jeweilige Produktblatt sind ebenfalls aufzubewahren.

Testbestätigungen für den individuellen Teilnehmer können von den zur Testdurchführung befugten Personen ausgestellt werden, sofern der zu Testende danach verlangt. Für die Ausstellung von Testbestätigungen darf kein Entgelt erhoben werden. Ein standardisiertes Formular zur individuellen Testbestätigung ist auf Anfrage Ihrer Landeskammer erhältlich.



QuelleWKO