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Wiens Bürgermeister Michael Ludwig besprach sich am Donnerstag mit Experten über weitere Corona-Verschärfungen in der Bundeshauptstadt. Diese sollen schon mit „Ende nächster Woche“ in Kraft treten.

„Die Situation derzeit ist österreichweit sehr ernst“, so Wiens Bürgermeister Michael Ludwig zu Beginn der Pressekonferenz. Daher will Wien erneut einen eigenen Weg gehen, und nicht auf die bundesweite Umsetzung des Corona-5-Stufen-Plans warten. Derzeit befindet sich Österreich in Stufe 1, ab Montag, 8. November würde man auf Stufe 2 anheben. Doch in Wien gelten bereits seit 1. Oktober strengere regeln (eigentlich schon Stufe 3): Zum Beispiel, 2G in der Nachgastro und Events ab 500 Personen, 2,5G für Beschäftigte, in sämtlichen Bereichen in denen bisher 3G galt, Maskenpflicht im generellen Handel. Nun will Ludwig einmal mehr nachschärfen.

Stufe 4 wird mit „Ende nächster Woche“ vorgezogen Bei der Pressekonferenz verkündete Wiens Bürgermeister einmal mehr einen strengeren Weg für die Bundeshauptstadt. Konkret soll gelten:

  • 2G in der Gastro
  • 2G bei körpernahen Dienstleistungen
  • 2G bei Events ab 25 Personen

Wo genau die 2G-Regel überall gelten soll, muss „noch präzisiert werden“. Fix sei aber: In der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistern und Veranstaltungen. Die Maßnahmen sollen weiterhin für die gleichen Altersgruppen (meist ab 6 Jahren) gelten.

Die Maßnahmen werden laut Ludwig streng kontrolliert, schließlich gehe es um den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Er will sich auch beim morgigen Gipfel der Bundesregierung österreichweit für schärfere Regeln aussprechen – und zwar das Vorlegen der Stufe 4.

Wiens Bürgermeister wird sich auch dafür einsetzen, dass die Eltern ihre Kinder ab 5 bis 12 Jahren bereits gegen das Virus impfen lassen können.Zudem solle schon bald eine Infokampagne für den 3. Stich gestartet werden. Erst mit diesem sei ein umfassender Schutz gegeben, so Ludwig.