FOTOS: zVg, BKA/Florian Schrötter

Laut Arbeitsminister Martin Kocher soll die Kurzarbeit auch weiterhin ein wichtiges Instrument bleiben. Die neuen Corona-Kurzarbeitsregeln treten mit 1. Juli in Kraft.

Derzeit sind 362.101 Menschen beim AMS gemeldet oder in Schulungen. Daher soll die Kurzarbeit auch weiterhin ein wichtiges Instrument bleiben, um den Menschen durch die Corona-Krise zu helfen, so Arbeitsminister Martin Kocher. Ab 1. Juli startet die Phase fünf der Kurzarbeit. Der entsprechende Gesetzesbeschluss passierte am Donnerstag ohne Einspruch den Bundesrat.

In dem Gesetzesbeschluss wurden zwei Modelle mit spezielle Kurzarbeitsregeln festgelegt:

  1. Für Betriebe, die besonders von der Pandemie getroffen wurden, also etwa die Stadthotellerie oder der Kongresstourismus, wird eine großzügige Kurzarbeitsregel bis Ende des Jahres verlängert. Für den Rest der Betriebe gibt es eine neue Übergangsregel bis Mitte 2022, die eine Mindestarbeitszeit von 50 Prozent und Selbstbehalte vorsieht. Das sogenannte Übergangsmodell ist für Betriebe mit Auftragsproblemen in Folge der Pandemie gedacht und lehnt sich an der vor Corona gültigen Kurzarbeitsregel an. Zudem sind neue Vorgaben in Bezug auf den Urlaubsverbrauch zu beachten.
  2. Freistellung für Schwangere

Ab Oktober werden die Kündigungsfristen von Arbeitern und Angestellten angeglichen. In Zusammenhang damit können die Kollektivvertragspartner auch dauerhafte Ausnahmen für LeiharbeiterInnen – ähnlich wie für Saisonbranchen – vereinbaren.

Laut Arbeitsminister Martin Kocher hat die Kurzarbeit bisher etwa eine Million Arbeitsplätze gerettet. Für Kocher macht die vorgesehene Zweiteilung des Corona-Kurzarbeitsmodells in zwei Varianten Sinn. Allerdings würde sich das Übergangsmodell für weniger stark gebeutelte Betriebe laut Kocher ohnehin mit einer Mindestarbeitszeit von 50% und einem 15-prozentigen Abschlag bei der Förderhöhe dem normalen Kurzarbeitsmodell annähern.  

Quellen und Links:

Posebni propisi samozaposlene ljude, kao i za osobe u delimičnoj penziji, takođe će ostati na snazi do kraja 2021. godine.

Prema rečima ministra rada, Martina Kochera, model skraćenog radnog vreman do sada je sačuvano oko milion radnih mesta, te i uvođenje dva nova modela ima smisla. On navodi da bi se prelazni model za manje pogođene kompanije u svakom slučaju približio uobičajenom modelu skraćenog radnog vrmena, sa minimalnim radnim vremenom od 50% i smanjenjem iznosa subvencije za 15%.