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In einer kurzfristig angekündigten Pressekonferenz präsentierte die Bundesregierung unerwartete Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

Bereits seit Tagen fordern diverse Landeschefs und andere Politiker, sowie Vertreter diverser Wirtschaftsorganisationen großflächige Lockerungen der Corona-Regeln. Auch wenn sich die Regierung zuerst eindeutig dagegen aussprach, so verkündete Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) etwas unerwartet Entschärfungen der Maßnahmen. Grund für die Lockerungen sei die Tatsache, dass sich Österreich laut Gecko-Prognose bereits am Höhepunkt der Omikron-Welle befinde und die Situation in den Spitälern stabil sei.

Vonseiten der Gastronomie wurde die Sperrstunde, die derzeit bei 22 Uhr liegt, bereits seit Wochen heftig kritisiert. Nun wird sie verlängert. Ab 5. Februar dürfen Restaurants, Bars etc. wieder bis Mitternacht geöffnet haben. Die Nachtgastronomie bleibt weiterhin geschlossen. Außerdem wird die Maximalanzahl an Personen bei Veranstaltungen von 25 auf 50 angehoben.

Auch die 2G-Pflicht im Handel wird schon bald der Vergangenheit angehören. Ab der zweiten Woche im Februar dürfen auch Ungeimpfte bzw. Nicht-Genesene shoppen gehen. Die FFP2-Maskenpflicht bleibt selbstredend aufrecht.

Erleichterungen auch in den Schulen

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) kündigte für kommende Woche auch Lockerungen in den Schulen an. Hierbei wird es Änderungen bei der FFP2-Pflicht und beim Sportunterricht geben. Genaueres werde man noch präsentieren.

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