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Bundeskanzler Alexander Schallenberg bestätigt die Befürchtungen, dass ein neuer Lockdown bevorsteht.

Zunächst schloss er vor dem Treffen von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und den Landeshauptleuten einen Lockdown für Ungeimpfte aus. Er wolle “aus Solidarität” so einen vermeiden und auch “weiterhin dafür kämpfen”, dass es nicht so weit kommt. Nachdem nun die Situation rund um die Pandemie immer prekärer wird kann aber auch der Kanzler einen Lockdown nicht mehr ausschließen. “Wenn die Dynamik nicht abreißt, wird es laut Stufenplan schon sehr bald soweit sein”, so Schallenberg.

Mit weiteren Maßnahmen, wie der Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und der Fortführung von Impfinitiativen, will man ebenso gegen die Verbreitung des Virus vorgehen.

Es sei eben “noch kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht”, meinte auch Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Allerdings sieht auch er den Lockdown für alle als den falschen Weg. Dies würde nur noch mehr Schäden verursachen.



Impfung einziger Ausweg

Worauf sich alle einigen können ist, dass die Impfung der einzige Weg aus der Pandemie ist. Sonst würde es “alle vier Monate einen Lockdown geben”, meint Wallner. Insgesamt sei die Impfquote in Österreich beschämend, so Schallenberg. “Die Impfung ist der einzige Wellenbrecher, den wir haben. Jeder, der etwas anderes behauptet, liegt falsch”, schlussfolgerte der Kanzler.