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In Teilen Österreichs gibt es bis zu fünf Mal so hohe Abmeldungen vom Schulunterricht, wie sonst.

Im Normalfall gibt es jährlich rund 2.000 Abmeldungen vom Schulunterricht. Dieses Jahr sind es alleine in Niederösterreich 1.400, in Oberösterreich und der Steiermark 1.000. Das sind 5.600 Abmeldungen. Eltern unterrichten ihre Kinder des Öfteren wegen der befürchteten Impf-Pflicht lieber zu Hause. Am Ende des Schuljahres muss eine Überprüfung des Jahresstoffes abgelegt werden. Derzeit gibt es keine Begründungspflicht.

Es gibt keine Anforderungen an den Unterrichtenden oder den Unterricht. Tatsächlich müssen die Eltern nicht einmal einen Schulabschluss haben. Deswegen fordern viele Experten mehrere Prüfungen und eine Involvierung der Kinder- und Jugendhilfe.

Im Ö1-Morgenjournal sagte Doris Wagner, Expertin und Sektionschefin im Unterrichtsministerium: “Wir überlegen derzeit wirklich ein Maßnahmenpaket”. Außerdem ist von einer Gesetzesänderung auch die Rede.



Zahlen werden steigen:

Eltern erwarten, dass die Schüler noch immer alle Schulmaterialen bekommen, doch in Wirklichkeit sind die Eltern für alles selbst verantwortlich. Vom Lehrstoff bis zu den Mitarbeitsblättern. Die Konsequenzen der Verchärfungen sollen ab nächstem Jahr genauer erklärt werden. Denn: “Der häusliche Unterricht kann die Schule überhaupt nicht ersetzen.” In Zukunft soll auch nach einem Semester das Wissen überprüft werden.

Quelle: Heute-Artikel