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Ab dem morgigen Dienstag wird die Einhaltung der Corona-Maßnahmen deutlich schärfer kontrolliert. Geschäftsbetreiber sind auch selbst verpflichtet die 2G-Nachweise zu überprüfen.

Um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen, insbesondere den Lockdown für Ungeimpfte schärfer zu überprüfen, führt die Regierung ab morgen auch Undercover-Kontrollen ein. Erstmals müssen ab dem 11. Jänner auch Geschäftsbetreiber selbst verpflichtend die erforderlichen 2G-Nachweise überprüfen. Diese werden wiederum von Beamten – auch in Zivil – kontrolliert, wie der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, am Montag ankündigte. So werde man flächendeckend alle Bereiche – Schwerpunkte sind Gastronomie, Handel und touristische Hotspots – inspizieren.

Sonderstreifen zur Überwachung der Einhaltung der Corona-Maßnahmen

In jedem Bezirk werde es österreichweit eine Streife zusätzlich geben, die ausschließlich für die Covid-Kontrollen zuständig ist, hieß es. Der Aufgabenbereich beschränkt sich dabei aber nicht allein auf die Kontrolle des Handels. Die Undercover-Beamten werden auch die Kunden selbst kontrollieren, sowie die Verantwortlichen beim Kontrollieren.



2G-Armbänder oder Stempel?

Wie die Geschäfte selbst einen 2G-Nachweis erkenntlich machen, ist noch nicht klar. Denn die Verordnung zu den 2G-Kontrollen im Handel liegt noch nicht vor. Davon hängt jedoch ab, ob Geschäfte-übergreifende Initiativen mit Armbändern und Stempeln in Einkaufszentren und Einkaufstraßen möglich sein werden. Handelsobmann Rainer Trefelik rechnet jedoch damit, dass die Kontrollen von Geschäft zu Geschäft sehr unterschiedlich aussehen werden. Securitys vor dem Eingang werde es jedenfalls sicher nicht flächendeckend geben.

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