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Mit dem Auftreten der Coronavirus-Pandemie kam gleichzeitig eine Vielzahl an Gerüchten und Theorien ans Licht. Die Existenz des Coronavirus wird dabei oft geleugnet.

Folgende Behauptungen sind dabei häufig zu lesen: Bill Gates hätte das Virus finanziert, der Bevölkerung werden Chips eingepflanzt, das Coronavirus existiere gar nicht, etc.

Diese Behauptungen gehören zu den häufigsten Themen, die in Sozialen Medien für große Kontroversen, viel Gesprächsstoff, Diskussionen und der zur großen Tugend heraufbeschworenen Wahrheitsfindung im Netz sorgen.

Es kommt oft vor, dass Einzelne CoronaleugnerInnen dementieren, indem sie sich auf Wissenschaft und Forschung berufen. Doch was tun, wenn Familie, Verwandte oder FreundInnen in sozialen Medien Falschmeldungen verbreiten?

Folgende „Taktik” könnte sich in solchen Fällen als hilfreich erweisen:

  • Lachen Sie Ihre Mitmenschen nicht aus ­­­­­­­­– obwohl manche Theorien absurd erscheinen, sollten Sie nicht darüber lachen
  • Stellen Sie Fragen – diskutieren Sie nicht über den Inhalt. Stellen Sie lieber folgende Fragen: „Warum glaubst du an so etwas?“, „Woher beziehst du deine Informationen?“ oder „Warum erscheint diese Quelle als glaubwürdig?“
  • Stellen Sie klar, dass Sie sich Sorgen machen – falls jemand glaubt, Bill Gates hätte Corona mitfinanziert, steckt womöglich Angst dahinter.
  • Bleiben Sie beim Thema – wenn eine Verschwörungstheorie kritisiert wird, wechseln VerschwörungstheoretikerInnen oft das Thema. Helfen Sie ihnen dabei, beim Thema zu bleiben und offen zu diskutieren.
  • Vermeiden Sie gewisse Themen – falls gewisse Themen den Alltag zu sehr belasten, vermeiden Sie sie lieber.

Falls Sie oft mit nicht auf Fakten basierenden Verschwörungstheorien konfrontiert werden, können Sie folgendes tun:

  • Teilen Sie ihren Mitmenschen mit, dass der geteilte Inhalt nicht der Wahrheit entspricht. Machen Sie dies bitte privat, niemals öffentlich.
  • Diskutieren Sie im Netz – falls Sie auf Falschinformationen stoßen, berichtigen Sie diese. Dabei ist es wichtig, nicht bloß jene zu erreichen, die Verschwörungstheorien teilen, sondern auch Unentschlossene.
  • Melden Sie problematische Inhalte – gemeldete Inhalte werden in der Regel auf Sozialen Medien überprüft und daraufhin als Falschaussage markiert.
  • Überprüfen Sie die Fakten – wenn Sie auf Falschaussagen stoßen, können Sie sie am besten dementieren, indem Sie gesicherte Fakten teilen.